Guten Morgen,
das Zelt stand gerade.
Dann fing es an zu regnen.
Nicht fünf Minuten.
Den ganzen Tag.
Am nächsten Morgen immer noch.
Also saßen wir im Zelt.
Kaffee.
Später Tee.
Ein bisschen lesen.
Reden.
Dann wieder still sein.
Draußen prasselte der Regen aufs Zeltdach.
Eigentlich schlechtes Campingwetter.
Eigentlich.
Irgendwann merkte ich, dass ich gar nicht darauf wartete, dass es aufhört.
Es war gerade gut so.
Manche Tage werden schön, sobald man aufhört, anderes Wetter von ihnen zu erwarten.
Dein Barista
Afschin
