2 Kommentare
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Avatar von Targya - Cursorherz

Sry, ich weiss, dass Du das nicht meinst, aber bei "lautlos" und bleibend" habe ich an eine furchtbare Sockengabe meiner Kindheit gedacht: Kratzig und gefühlt unkaputtbar. Von meiner privat-Assoziationskette abgesehen, stimme ich Dir zu, die (oft nicht-verpackbaren,) unauffälligen Gedanken-Geschenke sind die, auf die es ankommt. [Außer Du bist knapp 10 und stehst auf Lego... :-)]

Avatar von Afschin

Danke dir für diese ehrliche Anekdote. Ich musste schmunzeln bei der „lautlosen Sockengabe“.

Und ja, ich verstehe genau, was du meinst.

Dein Kommentar hat mich sofort an eine Szene aus Rocky erinnert: Als Kind bekam er zu Weihnachten 500 Gramm rohes Rindfleisch von seinem Vater geschenkt. Echt Hart. Und irgendwie genauso unvergesslich wie kratzige Socken.

Mir ging es im Text vor allem ums Präsentsein.

Ich glaube, das macht den Unterschied: Ob du ein Geschenk überreichst – oder wirklich da bist, mit Aufmerksamkeit, mit Herz.

Auch bei Lego.

Oder gerade da.

Denn was bleibt, ist nicht das, was im Karton war.

Sondern wie es sich angefühlt hat, mit jemandem zu bauen.

Abwesenheit spürt man.

Egal ob Socken, Steak oder Sternenzerstörer.